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Absinth aus Tschechien

Die tschechischen Absinthe entstammen trotz aller Verbindungen zwischen Prag und Paris einer ganz eigenen Tradition. Wie im Jura war es auch in Böhmen und Mähren üblich, einheimische Kräuter zu destillieren und als Hausmittel gegen Krankheiten aller Art zu verwenden, noch heute überrascht die Vielzahl der Kräuterbrände und -liköre aus der Region. Eine wichtige Zutat der Destillate war oftmals der Wermut, Anis war eher unüblich. Einige der so entstandenen Kräuterbitter wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts dann auch als Absinth deklariert, im Gegensatz zu den westeuropäischen Produkten wurden sie meist unverdünnt aus Schnapsgläsern getrunken. Absinth war in Tschechien nie verboten, sofort nach der Maueröffnung 1989 begannen viele Brenner mit der Herstellung äußerst minderwertiger, preisgünstiger Produkte, die auch mit der tschechischen Absinthtradition nichts gemein hatten. Diese Entwicklung schädigte den Ruf des Absinths in Deutschland vermutlich nachhaltiger als all die Jahre des Verbots. Seit einigen Jahren jedoch findet auch unter den tschechischen Destillateuren ein Umdenken statt. Viele der heute erhältlichen Absinthe, in tschechischer oder auch französischer Tradition, müssen inzwischen keinen Vergleich mehr scheuen.

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