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Absinth aus der Schweiz

Die heutigen Absinthe basieren meist auf Rezepten für Heilmittel die im Jura, einem Gebirge im Grenzgebiet von Frankreich und der Schweiz, weit verbreitet waren. 1797 brannten Daniel-Henri Dubied und Henri-Louis Pernod in Couvet auf der Schweizer Seite der Grenze erstmals kommerziell Absinth. Bis zum Absinthverbot in der Schweiz im Jahr 1910 entwickelte sich das Val de Travers zu einem weltweiten Zentrum der Absinthproduktion, einige Brenner wie etwa Pernod gründeten schon früh auch Niederlassungen in Frankreich um dort die größeren Absatzmärkte nutzen zu können. Seit der späten Wiederzulassung im Jahr 2005 entstanden im Jura wieder viele neue Brennereien. Oft sind es ehemalige Schwarzbrenner die nie wirklich damit aufgehört hatten ihre Familienrezepte zu produzieren, diese Kontinuität ist wohl der Hauptgrund für die bemerkenswerte Qualität der neuen Schweizer Absinthe.

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